Good News

Maisabfälle, die Wasser reinigen, Stadtausweis für papierlose Menschen in Zürich, Bogotá ersetzt Lastwagen mit Lastenrädern

Ingenieur*innen aus den USA wandeln Maisstroh, das bei der Ernte als Abfallprodukt entsteht, in Aktivkohle um, die Wasser reinigt; Zürich will Menschen ohne offizielle Papiere einen kommunalen Stadtausweis ausstellen; und ein Pilotprojekt in Bogotá geht gegen das Feinstaubproblem vor: Das sind die Good News des Tages

Good News

Veganer Kaugummi als Schutz vor Bakterien und Viren, Roboter kann Ertrinkende retten, verschollene Bienenart kehrt zurück

Das Start-up Puravitum hat einen pflanzlichen Kaugummi entwickelt, der vor Bakterien und Viren schützen soll; ein autonomer Wasser-Roboter könnte in Zukunft dabei helfen, Ertrinkende zu retten; und ein Wissenschaftler hat an der Ostküste Australiens eine als verschollen geltende Bienenart wieder entdeckt: Das sind die Good News des Tages

Neues Lehrkonzept

„Die Vorlesung ist ein Auslaufmodell“

Der Marburger Professor Jürgen Handke setzt auf ein neues Lehrkonzept, in dem Roboter mit helfen und Professoren zu Tutoren werden Herr Handke, Sie benutzen in Ihren Vorlesungen Roboter … Das ist schon nicht ganz richtig. Ich gebe keine Vorlesungen mehr. Inhalte zu vermitteln, die längst im Internet stehen, ist eine Verschwendung menschlicher Ressourcen. Deswegen ist die Vorlesung ein Auslaufmodell. Unser Konzept heißt „Inverted Classroom“. Das muss man verstehen, um überhaupt den Einsatz von Robotern nachvollziehen zu können. Okay, wie funktioniert das? Die Studierenden lernen bei diesem Konzept alle Inhalte online über eine Lernplattform, die gesamte Wissensvermittlung findet über das Internet statt. Überspitzt gesagt: Der Computer wird zum Lehrer. Anschließend findet die Inhaltsvertiefung in einem Seminar statt. Dort ist der Mensch wieder dabei, allerdings nicht in belehrender, sondern beratender Form, diese Veranstaltungen sind auch sehr interaktiv, da wird mal ein Quiz gemacht, mal spielerisch gelernt, mal diskutiert. Im Idealfall haben dabei alle Studierenden einen eigenen Tutor, was wir aber natürlich nicht leisten können. Da kam uns 2016 die Idee, gewisse niedere Assistenztätigkeiten von humanoiden Robotern erledigen …