Good News

Aufblasbare Origami-Pop-up-Zelte, Instagram führt Filter für Hassnachrichten ein, Turnerin setzt Zeichen gegen Sexualisierung von Sportlerinnen

Forscher*innen der Harvard University haben schnell aufblasbare Pop-up-Zelte entwickelt; ein neuer Filter auf Instagram sortiert Direktnachrichten mit Hassrede und Beleidigungen aus, bevor sie gelesen werden; und Sarah Voss hat ein Zeichen gegen die Sexualisierung von Turnerinnen gesetzt und bei der EM in Basel erstmals in einem Ganzkörperanzug geturnt: Das sind die Good News des Tages

Good News

Krakau testet Kaffeesatz als Streusalz-Alternative, Pub wird zum Krankenhaus für Wildtiere, Stimulation der Zunge hilft gegen Tinnitus

In einem Park in Krakau wird Kaffeesatz als Alternative zu Streusalz und Sand getestet; auf dem Gelände eines geschlossenen Pubs in Irland hat die erste Wildtierklinik des Landes geöffnet; und eine Studie aus Regensburg hat gezeigt, dass die Elektrostimulation der Zunge dabei helfen kann, störende Ohrgeräusche zu beseitigen: Das sind die Good News des Tages

Good News

Neuseeland bekommt erstmals Maori als Außenministerin, Biodiesel aus gebrauchtem Speiseöl, Initiative schneidet kostenlos Haare

Mit Nanaia Mahuta wir zum ersten Mal eine Maori die Außenministerin Neuseelands; australische ForscherInnen haben ein Verfahren entwickelt, mit dem gebrauchtes Speiseöl kostengünstig und schnell zu Biodiesel recycelt werden kann; und seit 2018 schneidet die Initiative „Friseure gegen Armut“ obdachlosen Personen und Menschen in Not kostenlos die Haare: Das sind die Good News des Tages

Upcycling in der Schule

So viel bringt eine Schüler-Reparaturwerkstatt

In Deutschlands erster Schüler-Reparaturwerkstatt reparieren Schüler technische Geräte. Durch das Programm lassen sich Ressourcen sparen und Kompetenzen trainieren – und sogar Kunden profitieren davon Praktisches Lernen mit echten Aufträgen: Seit 2016 gibt es an der Rudolf-Steiner-Schule München-Schwabing Deutschlands erste Schüler-Reparaturwerkstatt. Ins Leben gerufen wurde sie vom Mathematik- und Physiklehrer Walter Kraus, der selber leidenschaftlich gerne repariert. Schüler, Eltern und Lehrer können dort defekte Geräte abgeben, welche dann kostenlos von den Schülern repariert werden. Nur Ersatzteile müssen gegebenenfalls bezahlen werden.  Die Schüler arbeiten in Teams und schauen sich das defekte Teil zuerst einmal genau an. Dabei setzen sie ihre Sinne ein (Ansehen, Hören, Riechen, Ertasten) und versuchen so herauszufinden, was kaputt ist. Außerdem nutzen sie vorhandenes Vorwissen und recherchieren im Internet. Sollten sie auch dann nicht weiterkommen, können sie sich an ehrenamtliche Reparaturanleiter wenden. Auch für die Kommunikation mit den Kunden sind die Schüler selber verantwortlich.  Was die Schüler davon mitnehmen Die Reparaturwerkstatt leistet dadurch nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenbewusstsein, sondern wirkt sich auch positiv auf die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler …