Good News | 02.04.2026
Niederlande feiern 25 Jahre Ehe für alle, Zahl der Feldhasen in Brandenburg ist stabil, App schützt vor Telefon- und SMS-Betrug
Wir machen eine kleine Osterpause – und verabschieden uns mit sechs guten Nachrichten.
Gleichberechtigung ist ein zentraler Pfeiler für eine gerechte und zukunftsfähige Gesellschaft. Trotz bestehender Herausforderungen gibt es weltweit viele ermutigende Beispiele für Fortschritte: neue Gesetze gegen Diskriminierung, Unternehmen, die Vielfalt aktiv fördern, sowie Initiativen, die gleiche Chancen für alle schaffen. Diese positiven Nachrichten zur Gleichberechtigung zeigen, dass Wandel möglich ist – und dass Engagement auf allen Ebenen echte Veränderungen bewirken kann.
Wir machen eine kleine Osterpause – und verabschieden uns mit sechs guten Nachrichten.
Jeden Samstagvormittag geht es für mich und meinen Hund zum Hundesport. Ich bin immer wieder beeindruckt, wie gut er Futter, Gegenstände oder bestimmte Gerüche erschnüffeln kann. Aktuell trainieren wir an einer Suchwand – dort soll er einen Kamillentee-Beutel aufspüren. Was für uns ein Hobby ist, ist für Labrador Krümel aus unserer heutigen Ausgabe ein echter “Beruf“: Er erschnüffelt Baumkrankheiten. Damit hilft er nicht nur, Bäume zu retten, sondern schützt auch Passant:innen vor umstürzenden Stämmen.
Unsere heutigen Good News bringen Fortschritt: Immer mehr Frauen stehen an der Spitze deutscher Hochschulen – ein neuer Rekord. In den USA stellt ein neues Gesetz digitale sexualisierte Gewalt unter Strafe. Und Europas Raumfahrt schaut jetzt durch Baumkronen: Der ESA-Satellit „Biomass“ misst weltweit die Wald-Biomasse – für besseren Klimaschutz.
Anlässlich der bundesweiten Internationalen Wochen gegen Rassismus widmen wir uns heute Projekten, Initiativen und Menschen, die sich für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft einsetzen. Bis zum 30.03.2025 finden bundesweit vielfältige Aktionen statt: von Kochabenden über Workshops bis zu Poetry Slams. Macht mit – geht aufeinander zu und tauscht euch aus. Nur so können wir Brücken bauen, die mehr denn je gebraucht werden. Mehr Infos unter: https://www.demokratie-leben.de/demokratie-leben/service/veranstaltungen/internationale-wochen-gegen-rassismus-2025-252532
Wenn ich Leuten von Good News erzähle, höre ich oft: Oh, das ist ja toll, dann hast du ja jeden Tag mit guten Nachrichten zu tun. Ja, das stimmt. Fakt ist aber auch: Um die zu finden, klicken wir uns jeden Tag durch alle Nachrichten. Das heißt, wir lesen uns jeden Tag durch Krisen, Kriege und das politische Weltgeschehen. Manchmal gar nicht so einfach. Aber: Euer Feedback motiviert uns jeden Tag aufs Neue und wenn am Ende des Tages unsere Good News Ausgabe steht, macht auch uns das jedes Mal Mut und Hoffnung. In diesem Sinne: Habt einen guten Start ins Wochenende!
Singen ist gut für die Gesundheit – solche Nachrichten spielen wir immer wieder. Vor allem das gemeinsame Singen im Chor löst positive Gefühle aus. Vielleicht hat Musik aber noch eine ganz andere Superpower: mehr Verständnis füreinander schaffen. Menschen durch Musik zusammenbringen – das ist auch das Motto des Diplomatic Choir of Berlin. Mehr als 20 Nationalitäten singen hier gemeinsam. In ihrem Repertoire verbinden sie verschiedene Kulturen und Glaubensrichtungen. Ihr Programm im kommenden Frühjahr heißt „Krieg und Hoffnung“. Mehr Gesundheit, Gemeinschaft und Verständnis – alles gute Argumente, mehr zu singen. In dem Sinne: Habt einen guten Start ins Wochenende!
In unserer heutigen Good News Ausgabe geht es um ein oft heiß diskutiertes Thema: Steuern. Drei unserer Good News zeigen, welchen positiven Impact Steuern haben (könnten) – von Steuern für Superreiche über eine Streamingsteuer in Frankreich bis hin zur Tübinger Verpackungssteuer. Viel Spaß beim Lesen!
Auf dem G20-Gipfel in Rio de Janeiro haben sich die Mitgliedsstaaten auf eine effektivere Besteuerung von Superreichen geeinigt – wenn auch noch recht vage. Weltweit sind die Vermögen sehr ungleich verteilt, auch in Deutschland. Nach Angaben des Netzwerks Steuergerechtigkeit besitzen hierzulande die reichsten zehn Prozent 57,6 Prozent des gesamten Vermögens. Hinzu kommt, dass in Deutschland Einkünfte aus Mieten, Kapitalerträgen und Aktien niedriger besteuert werden als Arbeitseinkommen. In dieser Wochenendausgabe geht es deshalb darum, wie Superreichtum anders besteuert werden könnte – und um Vermögen, das bereits Gutes tut in der Welt. Viel Spaß beim Lesen!
Die Berliner Heerstraße begleitet mich fast mein ganzes Leben. Ich bin in einem kleinen Ort bei Berlin aufgewachsen, die Heerstraße war für mich der Weg in die Stadt. Sie ist eine der längsten Straßen Berlins und eigentlich gibt es fast immer Stau. Ich hätte nie gedacht, dass links und rechts auf den Grünstreifen hunderte Arten leben. Überhaupt habe ich die Stadt nie wirklich mit Artenvielfalt in Verbindung gebracht. Dass dem nicht so ist, zeigt eine unserer heutigen Good News. Es geht um ein Monitoring-Projekt in Berlin und darum, dass die Artenvielfalt in Städten viel größer ist als gedacht. Viele bedrohte Arten finden sich auch an ungewöhnlichen Orten – zum Beispiel auf Grünstreifen an stark befahrenen Straßen.
Mit Spannung wurde gestern, am 9. April 2024, die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) zu mehreren Klimaklagen erwartet – nun ist das Urteil da: Während die Klagen von Jugendlichen aus Portugal und eine Klage eines französischen Bürgermeisters abgewiesen wurden, bekamen die Klima-Seniorinnen aus der Schweiz Recht: Die Schweiz verstößt laut EGMR gegen die Menschenrechtskonvention, weil sie zu wenig für das Klima tut. Ein wegweisendes Urteil für den Klimaschutz! Weitere Klagen sind schon anhängig.
Heute ist Frühlingsanfang. Passend dazu, gibt es in dieser Ausgabe gleich mehrere gute Nachrichten für die Umwelt. Nach Daten des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen werden durch das Deutschlandticket jährlich mindestens 1,2 Millionen Tonnen CO2 eingespart. Die Abholzung des Amazonas-Regenwaldes ist auf dem niedrigsten Stand seit sechs Jahren. Und: Schleswig-Holstein hat einen Aktionsplan vorgestellt, um die Ostsee besser zu schützen.
Seit der Frauen-EM 2022 bin ich zum Fußballfan geworden. Was bei den Frauen selbstverständlich ist, bei den Männern noch lange nicht. Denn Fußballer, die sich während ihrer aktiven Zeit offen zu ihrer queeren Lebensweise bekennen, gibt es fast gar nicht. Deshalb begrüße ich Aktionen wie die der englischen Football League. Dort werden bis zum 24. Februar bei Spielen Bälle mit Regenbogendesign eingesetzt. Für jedes Tor werden zudem LGBTQ+-Projekte finanziert.
Mein Start ins neue Jahr war dieses Jahr vor allem eins: Laut! Obwohl ich letztes Jahr an den Rand von Berlin gezogen bin, wurde um uns herum ordentlich geböllert. Ich hatte mir etwas mehr Ruhe erhofft. Um Lärm und Stille geht es heute auch in unserer heutigen Good News Ausgabe. Denn etwas mehr akustische Auszeiten würden uns guttun, wie die Forschung zeigt. Viel Spaß beim Lesen!
Vor einigen Monaten habe ich mich auf eine unfreiwillige Schnitzeljagd begeben: Ich war auf der Suche nach einem Paket. Sendungsstatus: Dem Empfänger zugestellt. Doch das Paket kam nie bei mir an. Also habe ich telefoniert, herumgefragt und mehrere Paketstationen in der Umgebung abgeklappert. Ich war frustriert, wütend und fühlte mich ziemlich hilflos. Wer ähnliche Erfahrungen gemacht hat wie ich, kann künftig das Post-Ärger-Tool der Verbraucherzentrale nutzen. Wenn ein Paket oder ein Brief verloren geht oder einfach nicht ankommt, finden Betroffene dort Hilfe. Es gibt rechtliche Informationen, Handlungsempfehlungen, aber zum Beispiel auch Unterstützung beim Schreiben von Beschwerdebriefen. Mein persönliches Paketdrama ging übrigens gut aus, ich habe es bei einem Späti um die Ecke gefunden.