Good News | 20.04.2026
Berlin geht gegen teure Zwischenmieten vor, Basketballerinnen bekommen deutlich mehr Gehalt, Roboter entlasten Pflegekräfte im Alltag
Sechs gute Nachrichten für einen guten Start in die Woche!
Hier findest du unsere konstruktiven Nachrichten aus Berlin.
Sechs gute Nachrichten für einen guten Start in die Woche!
Sechs gute Nachrichten, die zeigen, dass auf der Welt auch jede Menge Gutes passiert.
Good News statt Unglückstag: Bei uns gibt es sechs gute Nachrichten für einen guten Start ins Wochenende!
Sechs gute Nachrichten für einen guten Start ins Wochenende.
Hier sind unsere sechs gute Nachrichten für einen guten Wochenstart
Von Bäumen, Mieten und Fledermäusen – gute Nachrichten, die du heute brauchst
Sechs gute Nachrichten für einen guten Start ins Wochenende
Zu laut, zu voll, zu vermüllt – Berlin steht in den Nachrichten oft in der Kritik. Heute richten wir den Blick jedoch auf die positiven Entwicklungen in der Hauptstadt. Seit 2019 gibt es ein Duschmobil für obdachlose Frauen. Nun soll auch obdachlosen Jugendlichen ein eigenes Duschmobil zur Verfügung gestellt werden. Die Natur meldet sich zurück: Dank des Schutzprojekts „Otterstadt Berlin“ sind Fischotter wieder in der Stadt heimisch geworden. Und in der Hauptstadt fahren immer mehr barrierefreie Taxis.
An unserem Teamtag 2023 haben wir bei der Berliner Tafel geholfen, Lebensmittel einzupacken. Im Akkord haben wir Brötchen, Gemüse und Naschereien gleichmäßig in unzählige Tüten verteilt. Rund 970 Tafeln gibt es in Deutschland – fast zwei Millionen Menschen sind hierzulande auf sie angewiesen. Doch die Tafeln stehen unter Druck. Die Zahl der von Armut betroffenen Menschen steigt, die Spenden für die Tafeln gehen zurück. Umso erfreulicher unsere Good News des Tages: Die Berliner Tafel hat auf der Grünen Woche 8,9 Tonnen Lebensmittel gesammelt.
Seit 2014 steigt die Zahl der obdachlosen Menschen in Deutschland. In Berlin etwa leben Schätzungen zufolge zwischen 2.000 und 10.000 Menschen auf der Straße – in der kalten Jahreszeit unter besonders schwierigen Bedingungen. Obwohl es einige niedrigschwellige Angebote gibt, reichen die Schlafplätze nicht aus. Der Berliner Architekt Van Bo Le-Mentzel wollte Abhilfe schaffen und hat ein mobiles Tiny House gebaut, das als Not-Hotel genutzt werden kann – Le-Mentzel parkt es einfach auf seinem Parkplatz. Jede Nacht findet hier jemand einen warmen, sicheren und kostenlosen Unterschlupf.
Es ist ein historischer Beschluss, mit dem Norwegen vielen anderen Ländern weit voraus ist: Das norwegische Parlament hat sich nicht nur offiziell bei den Sámi – einer indigenen Bevölkerungsgruppe im Norden des Landes – für die Zwangsanpassungsmaßnahmen in den vergangenen zwei Jahrhunderten entschuldigt, sondern auch einem umfangreichen Katalog weiterer Zugeständnisse und Rechte zugestimmt. In weiteren Schritten sollen unter anderem die Sprache und Institutionen der Sámi besser geschützt und die Gesundheitsversorgung ausgebaut werden.
Hoch wie Hände, Wochenende! In unserer heutigen Ausgabe geht es um einen Impferfolg in Österreich, einen neuen Online-Service in Berlin und eine längst überfällige Premiere in der Musikwelt. Viel Spaß beim Lesen!
Letzte Woche haben wir unsere erste offene Good News Redaktion veranstaltet. Wir haben eine Stunde lang mit Menschen gesprochen, die herkömmliche Nachrichten zumindest gelegentlich meiden. Wir haben diskutiert, welche Nachrichten sie gut finden, welche nicht und welche Good News schließlich veröffentlicht werden sollten. Diese Erfahrung war so inspirierend, dass wir beschlossen haben, das Format fortzusetzen. Warum? Weil wir glauben, dass Medien allen dienen sollten und es uns wichtig ist, dass alle mitmachen können. Bis Ende des Monats werde ich weiterhin am Media Lab Bayern untersuchen, wie man Menschen besser in redaktionelle Prozesse einbeziehen kann. Wenn du bei der offenen Redaktion mitmachen möchtest, melde dich gerne! Die nächste findet am Donnerstag, dem 10. Oktober, von 12-13 Uhr online statt.
Sophie: Neulich war ich mal wieder in der Berliner S-Bahn unterwegs – und musste feststellen, ich bin nicht allein. Es war voll, sehr voll. Wäre ein anderer Wagen vielleicht besser gewesen? An sechs Berliner S-Bahnhöfen muss ich mir diese Frage künftig nicht mehr stellen. Ich kann einfach einen Blick auf die Info-Anzeigen werfen und sehe dort in Echtzeit die Auslastung der einzelnen Wagen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt, das auf mehrere Jahre ausgelegt ist. Ich finde die Idee super und auch die Aussage, dass die Anzeigen eine Genauigkeit von 90 Prozent haben sollen, stimmt mich positiv.