Good News | 13.02.2026
Reise um die Welt – sieben Kontinente, sieben gute Nachrichten
Sieben Kontinente, sieben gute Nachrichten: Wir nehmen euch mit auf eine Good News Weltreise.
Gute Nachrichten kennen keine Grenzen. Auf dieser Seite findest du inspirierende Geschichten aus allen Kontinenten: von innovativen Projekten über soziale Initiativen bis hin zu Erfolgen im Umweltschutz, Gesundheit oder Bildung. Diese Good News zeigen, dass Engagement, Kreativität und Zusammenhalt weltweit positive Veränderungen möglich machen.
Sieben Kontinente, sieben gute Nachrichten: Wir nehmen euch mit auf eine Good News Weltreise.
Heute gibt es gleich drei gute Nachrichten, die sich um das Thema Gesundheit drehen. In Fidschi wurde eine gefährliche Augeninfektion eliminiert, Forschende in Freiburg haben eine neuartige 3D-Analyse des Herzens entwickelt und in Kenia sorgt ein Essens-Projekt für mehr Bildung.
Wir wünschen euch einen guten Start ins Wochenende! Hier sind sechs gute Nachrichten, die euch dabei helfen.
Gutes aus Dänemark: Steuerfreie Bücher sollen das Lesen fördern und Drohnen plus KI übernehmen künftig die Kontrolle von Windrädern
Gute Nachrichten von den Obstfeldern in Deutschland: Äpfel, Pflaumen und Zwetschgen versprechen eine reiche Ernte.
Die Mischung macht’s: Hybrides Arbeiten steigert die Zufriedenheit – auch bei unserer Redaktion.
Was alles Gutes passiert – und du weißt es noch gar nicht.
Sechs gute Nachrichten für einen guten Wochenstart.
Mittlerweile fällt es mir immer schwerer, Fakten und Originalaufnahmen von Fake-News und KI-veränderten Inhalten zu unterscheiden. Am besten hilft es, die Infos in mehreren Quellen zu überprüfen – aber das kostet viel Zeit und Mühe. Die Finnen gehen das anders an: Sie setzen konsequent auf Medienbildung. Schon seit den 1970er Jahren gehört das fest zum Lehrplan – also lange vor Handys, sozialen Netzwerken und KI. Respekt! Das ist für mich eine wirklich vorausschauende Bildungspolitik.
Heute stellen wir dir drei großartige Projekte vor, die Erinnerungskultur fördern, Umwelt und Wirtschaft unterstützen und unser Miteinander stärken. Lass dich inspirieren und vielleicht ist es ein kleiner Anstoß, selbst aktiv zu werden! Zu Jahresbeginn hat mich ein Leseprojekt inspiriert, mich als Lesepatin an einer Grundschule zu engagieren. Das Vorlesen macht den Kindern und mir unheimlich viel Freude.
Vor zweieinhalb Jahren hat sich mein Hund Nito im Urlaub lebensgefährlich verletzt und musste notoperiert werden. Zum Glück ist alles gut gegangen – auch dank der Blutspende eines anderen Vierbeiners. Richtig gehört: Auch Haustiere können Blut spenden und so zu Lebensrettern für ihre Artgenossen werden. Wenn ihr Haustiere habt, fragt doch mal bei eurer Tierärztin oder eurem Tierarzt nach, ob euer Liebling als Blutspender infrage kommt.
Ich bin gerade in der Schweiz, Familie besuchen – und während hier viele frei haben, weil heute Nationalfeiertag ist, sitze ich in der einzigen geöffneten Bibliothek und suche für euch gute Nachrichten aus aller Welt. Unbemerkt haben sich dabei gleich drei von sechs Meldungen aus der Schweiz eingeschlichen – vielleicht war ich heute nicht ganz so objektiv? Von Forschenden im schweizerischen Freiburg, die quasi Strom aus dem Nichts erzeugen, über eine App, die Zürcher:innen zum Müllsammeln motiviert, bis hin zu einer Musikpädagogin, die den Musikunterricht schweizweit inklusiver macht. In diesem Sinne: Happy Birthday, Schweiz! Und schönes Wochenende.
In diesem Jahr gab es besonders viele positive Nachrichten zum Thema „Social Prescribing”. Hinter dem Konzept verbirgt sich der Ansatz, Menschen, die beispielsweise unter Stress oder leichten Depressionen leiden, durch soziale Kontakte und Aktivitäten zu helfen. Es werden unter anderem Kochkurse, Besuche im Comedy-Club oder, wie jetzt neu in Gloucestershire, Stadionbesuche „verschrieben”. Das soll Betroffene wieder mit anderen Menschen in Kontakt bringen und ihnen so aus der oftmals entstehenden Isolation helfen. Ein spannender Ansatz, dessen Wirksamkeit an der Charité in einem Modellprojekt untersucht wird.
Wusstet ihr, dass das Wahlalter in der Weimarer Republik einst bei 25 lag? Dann in der BRD bei 21? Seit den 1970ern ist es bei 18 – und für EU-Wahlen in Deutschland seit 2024 sogar bei 16. Kurz: Wahlalter ist keine fixe Größe. Es war immer politisch. Und: Es gibt gute Gründe, es weiter zu senken. Wer argumentiert, 16-Jährige seien kognitiv nicht reif genug, muss sich fragen lassen: Ab wann ist man das? Das Gehirn reift bis Mitte 20 – und bleibt formbar. Und: Menschen mit Demenz oder geistiger Behinderung dürfen wählen. Zu Recht! Und was ist mit jenen, die sich nicht mit Politik befassen, dennoch uninformiert wählen? Die gibt es sicher auch. Aber: Wählen ist ein Bürgerrecht. Und eine Demokratie lebt davon, dass alle mitentscheiden dürfen. Großbritannien will nun einen Schritt in diese Richtung gehen – und das Wahlalter auf 16 senken.