Good News I 12.08.2025
Italien verschärft Strafen für illegale Müllentsorgung, Anreize senken Smartphone-Zeit bei Jugendlichen, erster stufenloser ICE kommt
Was alles Gutes passiert – und du weißt es noch gar nicht.
Umweltschutz ist essenziell für die Zukunft unseres Planeten. Auf dieser Seite findest du Good News über Initiativen, Technologien und Projekte, die unsere Umwelt schützen und unseren Alltag nachhaltiger machen. Diese Geschichten zeigen, dass Engagement für die Natur wirkt.
Was alles Gutes passiert – und du weißt es noch gar nicht.
Wir hoffen, ihr habt die Hitze gestern alle gut überstanden. Heute kommen die Good News mit kühlerem Kopf: Die Zahl der Kegelrobben im Wattenmeer ist gestiegen. Es gibt mehr Green Jobs in Deutschland. Und: Suriname ist als erstes Land im Amazonasgebiet von der WHO als malariafrei anerkannt worden. Viel Spaß beim Lesen!
Heute starten wir die Woche mit guten Nachrichten, die vielleicht wenig überraschend wirken: Wo Plastiktüten verboten sind, liegen weniger Plastiktüten am Strand, wie eine Studie zeigt. Und in Genf hebt der Mindestlohn die Einkommen, wie eine Analyse zeigt – besonders die von Frauen. Was plausibel klingt, braucht trotzdem Aufmerksamkeit: Denn nur fundierte Belege schaffen die Basis für politische Entscheidungen und Veränderungen.
Ich finde es erstaunlich, dass der Weltraum oft besser erforscht ist als unsere Ozeane und die Tiefsee. Dabei ist eines sicher: Die Tiefsee birgt zahlreiche Bodenschätze, die vor allem diverse Unternehmen und Regierungen für sich beanspruchen – oft, ohne die Folgen genau zu kennen. Um den Schutz der Meere zu stärken, tagte die UN-Ozeankonferenz 2025 und brachte einige kleine Hoffnungsschimmer für den Meeresschutz. P.S.: Unser Schwestermagazin Good Impact beschäftigt sich in der neuen Ausgabe „Arktisfieber“ ausführlich damit, wie die Arktis besser geschützt werden kann.
Die Mitte der Woche ist bereits erreicht – und auch heute haben wir wieder sechs gute Nachrichten für euch. In der heutigen Ausgabe erfahrt ihr, was es mit dem bedingungslosen Dorfeinkommen auf sich hat. Wo das größte Meeresschutzgebiet der Welt geplant ist. Und ob Tempo 30 wirklich Vorteile gegenüber Tempo 50 hat. Viel Spaß beim Lesen!
Ab heute starten gleich zwei Aktionswochen: Bis zum 1. Juni läuft die Aktionswoche „Gemeinsam aus der Einsamkeit“. Sie ist Teil einer Initiative der Bundesregierung, um Unterstützungsangebote sichtbar zu machen und das Thema Einsamkeit als gesamtgesellschaftliche Aufgabe stärker ins Bewusstsein zu rücken. Zeitgleich beginnt die „Mobilfunkmesswoche“. Alle Smartphone-Nutzer:innen können dabei helfen, Funklöcher aufzuspüren, indem sie die kostenlose App breitbandmessung.de herunterladen. Die App zeichnet Daten zu Position und Empfang auf und leitet sie anonym an die Bundesnetzagentur weiter. Viel Spaß beim Mitmachen!
Über die neue Good Impact-Ausgabe freue ich mich besonders: Sie bringt ein Thema auf den Tisch, das uns alle betrifft – und viele überfordert. Es geht ums große Eisschmelzen in der Arktis und den Kampf um die Rohstoffe unter dem nicht mehr ewigen Eis. Was tun? Die Redaktion hat mit Forscher:innen, Aktivist:innen und Indigenen Communities gesprochen, die für den Schutz der Region kämpfen – und damit für uns alle. Ich finde: ein starkes Heft. Holt es euch! Und kommt zum nächsten Good Talk am 4.6. im Publix in Berlin – mit Expert:innen, Polarsounds und kühlen Drinks. Wir freuen uns auf euch!
Als meine alleinlebende Oma älter wurde, wuchs meine Sorge, dass sie in ihrer Wohnung stürzen könnte – ohne dass es jemand bemerkt. Wie lässt sich ihr Wunsch nach Selbstständigkeit mit der Notwendigkeit nach Sicherheit verbinden? Diese Frage haben Forschende der FH St. Pölten aufgegriffen. Im Rahmen des Projekts Smart Companion haben sie einen handelsüblichen Saugroboter weiterentwickelt. Dieser erkennt Stürze und kann im Notfall automatisch den Rettungsdienst alarmieren.
Bei der heutigen Recherche hatte ich eine erschreckende Erkenntnis: In den vergangenen Jahren sind etwa 5.000 Windeln bei uns in der Mülltonne gelandet. So viele Windeln fallen pro Kind während der Wickelzeit an. Windeln zu recyceln, ist aufwändig und im großen Umfang bisher nicht möglich. In der heutigen Ausgabe stellen wir euch einen neuen Ansatz vor, der dafür eine Lösung bieten soll. Bei dieser Methode wird aus Windeln eine Zuckerlösung hergestellt. Ich bin gespannt, was daraus wird. Viel Spaß beim Lesen!
Mich zieht es in den Ferien selten gen Norden – lieber wandere ich in südlichere Gefilde. Doch seit eines sonnigen Fahrradurlaubs in Holland weiß ich: Auch unsere Breitengrade haben ihren Reiz. Umso verlockender klingt eine Idee aus Kopenhagen: Wer mit der Bahn anreist, radelt und Müll sammelt, bekommt Rabatte. Mehr Nachhaltigkeit bei Anreise und Aufenthalt – so etwas wünschte ich mir auch für den Tourismus in Berlin.
„Es ist schwer, die Welt ehrenamtlich zu retten, wenn andere sie hauptberuflich zerstören.“ Dieser Satz von Eckart von Hirschhausen trifft genau meine Gedanken – besonders, wenn ich darüber nachdenke, was ich in meinem Alltag tun kann, um etwas gegen die Klimakrise oder gesellschaftliche Ungerechtigkeiten zu bewirken. Es wird schnell deutlich: Es braucht nicht nur individuelles Engagement, sondern vor allem Gesetze und politische Regelungen. Und genau darum soll es heute gehen – um Entscheidungen auf gesetzlicher Ebene, die im Sinne von Umwelt und Mensch getroffen werden. Solche Entscheidungen geben mir Hoffnung, Mut und Stärke. Sie zeigen mir, dass man nicht alleine kämpft.
Neulich waren wir für unseren Teamtag bei der Berliner Tafel. Mit dabei war auch das Team eines großen Unternehmens, das seinen Social Day dort verbracht hat. Während der Arbeitszeit regelmäßig etwas Gutes für die Gesellschaft tun – das ist auch die Idee hinter dem Social Friday. Die Initiative setzt sich dafür ein, dass Unternehmen ihren Mitarbeiter:innen den Freitag (bezahlt) frei geben, damit sie sich ehrenamtlich engagieren können. Was haltet ihr von dieser Idee?
Heute war ich beeindruckt von Ronin – einer Riesenhamsterratte. Ein kleines Tier, das Großes leistet: Seit 2021 hat Ronin 109 Landminen und 15 andere potenziell tödliche Kriegsreste in Kambodscha entdeckt. Er wird noch zwei Jahre im Dienst sein, bevor er in den Ruhestand geht. Eine Geschichte, die zeigt, was Tiere und Menschen gemeinsam erreichen können.
Wenn ich morgens aufwache, sehe ich herzlich wenig. Ohne Brille oder Kontaktlinsen geht bei mir nichts – ich bin kurzsichtig. In Deutschland müssen Menschen mit Sehschwäche die Kosten für Sehhilfen in der Regel selbst tragen. Eine Brille kostet im Schnitt 500 Euro. Günstigere Modelle gibt es natürlich, aber selbst die sind für viele unerschwinglich. In Bremen ist jetzt der Verein Mehrblick eingesprungen: Er bietet Menschen, die sich Sehtests und Brillen nicht leisten können, beides kostenlos an.