Good News | 19.06.2026
Studie zeigt starken Schutz durch HPV-Impfung, gratis mit der Bahn durch Polen oder Deutschland, Parthenon-Giebel nach 200 Jahren fertig restauriert
Sechs gute Nachrichten für einen guten Start ins Wochenende.
Hier findest du positive und konstruktive Nachrichten aus Großbritannien.
Sechs gute Nachrichten für einen guten Start ins Wochenende.
Rauchfreie Generation, längste autofreie Brücke der Welt, weniger Greenwashing im Supermarkt: Sechs gute Nachrichten für einen guten Tag.
Rauchfreie Zukunft, Briefe für Menschen in Krisen und weniger Masernfälle in Europa: Das sind unsere Good News des Tages.
Sechs gute Nachrichten, die ihr verpasst habt, weil sie es nicht in die deutschsprachigen Medien geschafft haben.
Wusstet ihr, dass das Wahlalter in der Weimarer Republik einst bei 25 lag? Dann in der BRD bei 21? Seit den 1970ern ist es bei 18 – und für EU-Wahlen in Deutschland seit 2024 sogar bei 16. Kurz: Wahlalter ist keine fixe Größe. Es war immer politisch. Und: Es gibt gute Gründe, es weiter zu senken. Wer argumentiert, 16-Jährige seien kognitiv nicht reif genug, muss sich fragen lassen: Ab wann ist man das? Das Gehirn reift bis Mitte 20 – und bleibt formbar. Und: Menschen mit Demenz oder geistiger Behinderung dürfen wählen. Zu Recht! Und was ist mit jenen, die sich nicht mit Politik befassen, dennoch uninformiert wählen? Die gibt es sicher auch. Aber: Wählen ist ein Bürgerrecht. Und eine Demokratie lebt davon, dass alle mitentscheiden dürfen. Großbritannien will nun einen Schritt in diese Richtung gehen – und das Wahlalter auf 16 senken.
In Großbritannien klären Schulen über Misogynie auf, ein neuer Bluttest erkennt MS frühzeitig und Berliner Kleingärten sollen dauerhaft geschützt werden: Wo finden wir eigentlich gute Nachrichten wie diese? Jeden Morgen durchsuchen wir für euch etliche Nachrichtenseiten und sind auf Social Media unterwegs. Viele gute Nachrichten finden auch dank euch ihren Weg zu uns! Sollte euch im Alltag auch mal eine Good News begegnen, erreicht ihr uns unter: redaktion@goodnews.eu Viel Spaß mit der heutigen Ausgabe!
Studien zeigen, dass eine Vier-Tage-Woche bei vollem Lohn zufriedener und produktiver macht. Das hat 200 Unternehmen in Großbritannien überzeugt: 5000 Beschäftigte arbeiten künftig vier Tage die Woche und werden für fünf bezahlt. Wie sieht es bei Good News aus? Bianca: Ich arbeite an fünf Tagen, am liebsten würde ich meine Arbeitszeit auf vier Tage verteilen, aber das geht zeitlich nicht mit meinen Betreuungspflichten – und finanziell kann ich auch nicht kürzertreten. Ich würde gerne an meinem extra freien Tag z. B. die Wohnung putzen oder zum Sport gehen – alles Dinge, die man als Teilzeiterziehende am Ende eines Arbeitstages oft nicht mehr schafft. Sophie: Schon eine ganze Weile arbeite ich mit reduzierter Stundenzahl, verteilt auf vier Tage. Es ist zwar keine klassische Vier-Tage-Woche im Sinne von vier Tage arbeiten, fünf Tage Gehalt, aber was ich trotzdem merke: Der zusätzliche freie Tag in der Woche gibt mir mehr Flexibilität. Ich habe Zeit für persönliche Projekte und kann all die anderen Dinge erledigen, zu denen ich sonst im Alltag oft nicht komme. Welche Erfahrungen habt ihr mit …
In der heutigen Ausgabe gibt es ein kleines News-Update. Denn vor fast genau einem Jahr haben wir über einen Igelsicherheitstest für Mähroboter berichtet, den das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung entwickelt hat. Auch heute gibt es wieder Neuigkeiten in Sachen Igelsicherheit: Das Leibniz-Institut hat sich mit einer Crashtest-Firma und einer Computerzeitschrift zusammengetan und arbeitet an einem Igel-Crashtest-Dummy. Er soll im Frühjahr fertig sein und helfen, Standards für Mähroboter zu entwickeln, um sie igelsicherer zu machen. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.
Eine gruselige Vorstellung: Bei nettem Beisammensein in einer Bar heimlich K.o.-Tropfen ins Getränk gemischt bekommen. Und doch ist es für viele Realität. Großbritannien will dagegen angehen und schult etwa in einem Pilotprojekt tausende Menschen, die in Bars und Clubs arbeiten. Außerdem soll es künftig einfacher sein, auf einer Polizeistation direkt einen Bluttest auf chemische Vergiftung durchzuführen.
Es gibt Tage, an denen ich die Nachrichten lese und das Gefühl bekomme, dass alles immer nur schlimmer wird. An solchen Tagen vergesse ich manchmal, dass es neben den beunruhigenden Entwicklungen in der Welt auch viel Positives und Ermutigendes gibt. Und dass Menschen überall auf der Welt ihre Zeit, ihre Energie und ihr Wissen einsetzen, um eine bessere, fairere, gesündere Welt für uns alle zu schaffen. Daran halte ich mich diese Woche fest.
Gestern habe ich meinem Kind gesagt: Eine Sache, die ich bereue, ist, dass ich jemals mit dem Rauchen angefangen habe. Deshalb finde ich den Plan der britischen Regierung für eine „rauchfreie Generation“ absolut erstrebenswert. Jugendlichen, die jetzt 15 Jahre alt sind, soll es zukünftig nie möglich sein, legal Zigaretten zu kaufen – klingt gut. Aber ich frage mich: Werden sie es dann einfach illegal tun? Eure Meinung dazu würde mich interessieren, genauso wie alle Tipps, wie ihr es geschafft habt, rauchfrei zu werden. Viel Freude beim Lesen!
Etwa 71 Prozent der Erdoberfläche sind mit Meeren bedeckt. Sie enthalten 97 Prozent des Wassers auf der Erde, speichern 50-mal mehr Treibhausgase als die Atmosphäre und liefern 50 Prozent unseres Sauerstoffes. Sie sind außerdem die Heimat von über zwei Millionen Arten. Es steht also außer Frage, dass Meere für uns und unseren Planeten enorm wichtig sind. In dieser Ausgabe stellen wir euch daher sechs gute Nachrichten zum Thema Meeresschutz vor. Viel Spaß beim Lesen!
Mit der Bahn durch das ganze Land reisen – in Portugal ist das wie in Deutschland für 49 Euro möglich. Doch statt wie in Deutschland den Preis anzuheben, soll das Ticket in Portugal demnächst nur noch 20 Euro kosten. Gleichzeitig wird das Angebot ausgeweitet und auch Züge (vergleichbar mit den deutschen ICs) sollen kostenlos mit dem Ticket genutzt werden können. Das Ticket sei eine Investition in die Menschen, Umwelt und Zukunft, sagt Ministerpräsident Luís Montenegro. So kann es also auch gehen. Viel Spaß mit der Ausgabe!
Es gibt Themen, über die wir immer wieder berichten. Housing First zum Beispiel ist eines davon. Hinter dem Ansatz verbirgt sich die Idee, obdachlosen Menschen zuallererst eine Wohnung zu vermitteln – schnell und bedingungslos. Es müssen keine Vorbedingungen erfüllt werden, keine Wohnfähigkeit nachgewiesen werden. Häufig gibt es jedoch Unterstützungs- und Beratungsangebote, die freiwillig genutzt werden können. Das Ziel von Housing First ist es, Obdachlosigkeit entgegenzuwirken. Mit Erfolg: In Finnland hat sich die Zahl der obdachlosen Menschen seit Einführung von Housing First mehr als halbiert. Auch in Rheinland-Pfalz gibt es seit letztem Jahr mehrere Housing-First-Projekte. Nun soll das Modellprojekt ausgeweitet werden.