Good News | 20.08.2025
E-Bikes ersetzen fast jede zweite Autofahrt, Asthma-Medikament Dupilumab lindert dauerhaft Symptome, lautstarker Frustabbau am Rhein
Asthma dauerhaft lindern? Neue Studie zeigt vielversprechende Ergebnisse.
Die Verkehrswende ist entscheidend für eine nachhaltige Zukunft unserer Städte und Regionen. Immer mehr Initiativen setzen auf umweltfreundliche Verkehrsmittel, intelligentes Stadtplanungskonzept und nachhaltige Technologien. Ob Fahrradförderung, Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs oder E-Mobilität – diese positiven Entwicklungen zeigen, dass klimafreundliche Mobilität möglich ist und das Leben in unseren Städten spürbar verbessern kann.
Asthma dauerhaft lindern? Neue Studie zeigt vielversprechende Ergebnisse.
Vor zweieinhalb Jahren hat sich mein Hund Nito im Urlaub lebensgefährlich verletzt und musste notoperiert werden. Zum Glück ist alles gut gegangen – auch dank der Blutspende eines anderen Vierbeiners. Richtig gehört: Auch Haustiere können Blut spenden und so zu Lebensrettern für ihre Artgenossen werden. Wenn ihr Haustiere habt, fragt doch mal bei eurer Tierärztin oder eurem Tierarzt nach, ob euer Liebling als Blutspender infrage kommt.
Ich wohne in einer sehr grünen Straße – mit hoch gewachsenen Bäumen und vielen Grünflächen. Was das Bild jedoch stört: parkende Autos. Viele davon stehen tagelang einfach nur herum. Wie schön wäre es, wenn sie nicht da wären! Genau das machen einige Anwohner:innen der Hemingford Road in London. An ausgewählten Tagen im Jahr verwandelt sich der Parkplatz dort in sogenannte „Parklets“: Statt Autos entstehen kleine Erholungsorte für die Nachbarschaft. Ich finde die Idee großartig – eine schöne Möglichkeit, um mit Menschen aus der Umgebung in Kontakt zu kommen.
Heute gibt es gleich zwei gute Nachrichten mit einer Premiere: Im niedersächsischen Winsen wurde Deutschlands erstes klimaneutrales Naturfreibad eröffnet – mithilfe von Pflanzenfiltern und Solarpanels. Und die Uni Würzburg hat erstmals einen menschengroßen Scanner entwickelt, der Aufnahmen von Körpergewebe machen kann – ganz ohne schädliche Röntgenstrahlen. Man denkt, man kennt schon alles und hat schon alles gesehen, aber es gibt immer wieder neue positive Entwicklungen.
Seit ich an den Rand von Berlin gezogen bin, wohne ich neben einem Wald und nutze gutes Wetter gerne für einen Spaziergang. Eine Gefahr, an die ich lange Zeit überhaupt nicht gedacht habe: Eichenprozessionsspinner. Die Brennhaare der Raupen können bei Menschen Ausschläge, Atemprobleme und teils sogar allergische Schocks auslösen. Und: Durch den Klimawandel breitet sich der Schmetterling immer weiter aus. Jetzt wurde ein neues Frühwarnsystem entwickelt, mit dem man bundesweit und regional eine Gefahreneinschätzung bekommt. Wir wünschen euch einen sonnigen Start ins Wochenende!
Bevor wir uns ins Wochenende verabschieden, möchten wir heute unseren Transparenzbericht 2024 vorstellen. Good News wird zum größten Teil durch die freiwilligen Beiträge seiner Leser:innen finanziert. Wir finden, dass die Menschen, die Good News unterstützen, auch einen Einblick in unsere Finanzierungsstruktur bekommen sollten. Deshalb legen wir unsere Einnahmen und Ausgaben der letzten Jahre offen. Das Good News Team sagt DANKE! Dank dir ist unsere Arbeit möglich.
Ich liebe die Idee von Wohnzimmerkonzerten. Wir haben schon mehrmals darüber berichtet – die heutige Good News hat jedoch einen besonderen Dreh: Der ambulante Pflegedienst Spitex Region Schwyz organisiert kostenlose Konzerte für ihre Patient:innen. Das soll auch Menschen den Zugang zu Musik ermöglichen, die es nicht mehr schaffen, für ein Konzert ihr Zuhause zu verlassen. Auf dieses Projekt sind wir nur dank euch gestoßen. Wir freuen uns immer sehr, wenn ihr uns Good News sendet, die euch im Alltag begegnen. Ihr erreicht uns, natürlich auch mit allen anderen Anliegen, unter: redaktion@goodnews.eu. Wir lieben den Austausch mit euch und wünschen euch jetzt viel Spaß mit der heutigen Ausgabe!
Ich liebe Kaffee – den Geruch, das Ritual, den Effekt, den er in müden Nachmittagsstunden auf mich hat. Dass Kaffeekonsum einmal unter Todesstrafe stand und wie Kaffee den Hyperkapitalismus angekurbelt und ganze Landstriche dieser Welt geprägt hat, habe ich dabei nicht bei jeder Tasse auf dem Schirm. Wie spannend eine kleine Geschichte des Kaffees ist, zeigt Good Impact Redakteurin Morgane Llanque in ihrer Kolumne „Histourismus“. Lest rein! Außerdem: Wie der Schleimpilz Verkehrsnetze optimieren kann und was man so in einem Brettspiele-Café erlebt. Transparenzhinweis: Good Impact ist unser Schwester-Magazin.
Immer, wenn wir unsere Redaktions-Konferenzen online halten, kommt meine Katze dazu und legt sich neben meinen Laptop, um zuzuhören. Heute habe ich eine Idee bekommen, warum: Katzen empfinden rhythmische menschliche Stimmen als angenehm. In den USA gibt es daher sog. „BookBuddies“. Das sind Kinder, die Tierheimkatzen vorlesen und so ihre Lesefähigkeit verbessern. Mit der Aktion „Kinder lesen Katzen vor“ gibt es das jetzt auch in Deutschland. Das soll den Katzen helfen, Vertrauen zu fassen und sich an Kinder zu gewöhnen, damit sie vielleicht besser vermittelt werden können.
Eine Sache, die ich an Berlin vermisse, ist der ÖPNV. Denn seit ich an den Stadtrand gezogen bin, gibt es leider nur noch eine einzige Buslinie. Dafür bin ich jetzt öfter mit dem Fahrrad unterwegs. Was ich dabei festgestellt habe: Meistens bin ich dabei genauso schnell wie mit dem Auto. Jetzt hat eine Untersuchung des Instituts für Verkehrsforschung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt etwas Ähnliches gezeigt: Lastenräder in Städten könnten viele gewerbliche Autofahrten ersetzen – bei ungefähr gleichbleibender Fahrzeit.
Die erste Woche des neuen Jahres ist vorbei – und es gibt schon wieder jede Menge Good News! Heute erwartet dich ein bunter Good News Mix: Die EU hat wieder kostenlose Zugtickets an junge Europäer:innen verschenkt, in Wien gibt es eine neue Anlaufstelle für Betroffene von Gewalt und ab sofort wird der Geldtransfer in Sekundenschnelle zum Standard. Komm gut ins Wochenende, wir grüßen aus dem winterlichen Berlin ❄️
Die Klimakrise macht vielen Menschen Angst. Das Problem erscheint – besonders angesichts der Medienberichterstattung und mancher politischer Entwicklungen – unlösbar. Wie wir dennoch Mut und Zuversicht gewinnen können, weiß die Initiative „Planet Narrative“. Sie berät Filmemacher:innen dazu, wie sie Filme schaffen können, die zwar nichts beschönigen, uns aber auch Lösungen aufzeigen und Brücken zwischen der Wissenschaft und den Zuschauer:innen schlagen.
Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie meine Mutter mir das Häkeln beibringen wollte. Ich war zu ungeduldig und habe nach nur zehn Minuten frustriert abgebrochen und seitdem keine Häkelnadel mehr in den Händen gehalten. Wenn ich mir aber die Bilder zu der Ausstellung von Margaret und Christine Wertheim anschaue, die mithilfe von etwa 4.000 Freiwilligen ganze Korallenriffe gehäkelt haben, wünsche ich mir schon, es weiter versucht zu haben. Die raumfüllenden Installationen der Schwestern sollen auf das weltweite Korallensterben aufmerksam machen und können noch bis zum 12. Januar 2025 im Kunstmuseum in Lausanne bewundert werden.
Heute warten Studien mit positiven Ergebnissen auf dich: Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie haben herausgefunden, dass ewige Chemikalien in Hausmüllverbrennungsanlagen zu 99,9 Prozent zerstört werden – und so nicht in die Umwelt gelangen. Außerdem zeigt eine weltweite Studie, wie ein neues Medikament die Lebenserwartung von Menschen mit Magenkrebs verbessern könnte. Und eine Hamburger Untersuchung belegt, dass immer mehr Menschen Park+Ride-Anlagen nutzen und den Rest ihres Weges mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen.