Good News I 11.08.2025
Mehr freie Ufer in Österreich, neue Creme lindert Beschwerden in den Wechseljahren, erstmals wieder Hechte in der Seine
Sechs gute Nachrichten für einen guten Wochenstart.
Sechs gute Nachrichten für einen guten Wochenstart.
Ich lerne jetzt seit fast einem Jahr Niederländisch. Da Sprachkurse und Online-Tools allein nicht ausreichen, schaue ich gerade eine niederländische Serie im Originalton mit deutschen Untertiteln. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und kann der Handlung gut folgen. Eine neue Studie bestätigt außerdem: Wer seine Englischkenntnisse verbessern will, sollte Filme und Serien im Originalton mit Untertiteln schauen. Ich denke, das gilt sicher auch für andere Sprachen.
Mittlerweile fällt es mir immer schwerer, Fakten und Originalaufnahmen von Fake-News und KI-veränderten Inhalten zu unterscheiden. Am besten hilft es, die Infos in mehreren Quellen zu überprüfen – aber das kostet viel Zeit und Mühe. Die Finnen gehen das anders an: Sie setzen konsequent auf Medienbildung. Schon seit den 1970er Jahren gehört das fest zum Lehrplan – also lange vor Handys, sozialen Netzwerken und KI. Respekt! Das ist für mich eine wirklich vorausschauende Bildungspolitik.
Heute stellen wir dir drei großartige Projekte vor, die Erinnerungskultur fördern, Umwelt und Wirtschaft unterstützen und unser Miteinander stärken. Lass dich inspirieren und vielleicht ist es ein kleiner Anstoß, selbst aktiv zu werden! Zu Jahresbeginn hat mich ein Leseprojekt inspiriert, mich als Lesepatin an einer Grundschule zu engagieren. Das Vorlesen macht den Kindern und mir unheimlich viel Freude.
Vor zweieinhalb Jahren hat sich mein Hund Nito im Urlaub lebensgefährlich verletzt und musste notoperiert werden. Zum Glück ist alles gut gegangen – auch dank der Blutspende eines anderen Vierbeiners. Richtig gehört: Auch Haustiere können Blut spenden und so zu Lebensrettern für ihre Artgenossen werden. Wenn ihr Haustiere habt, fragt doch mal bei eurer Tierärztin oder eurem Tierarzt nach, ob euer Liebling als Blutspender infrage kommt.
Wenn ich Schlagzeilen lese wie „Mehr queerfeindliche Straftaten“, „Verschärftes Sicherheitskonzept für CSD“ oder „CSD wegen Gefahrenlage abgesagt“, frage ich mich: Machen wir als Gesellschaft und Politik gerade einen Schritt zurück? Ich habe in unserem Redaktionsarchiv recherchiert – und zum Glück auch das gefunden: Gesetze, Initiativen und Räume, in denen queeres Leben geschützt ist und sichtbar stattfinden kann. Viel Freude beim Lesen!
Ich bin gerade in der Schweiz, Familie besuchen – und während hier viele frei haben, weil heute Nationalfeiertag ist, sitze ich in der einzigen geöffneten Bibliothek und suche für euch gute Nachrichten aus aller Welt. Unbemerkt haben sich dabei gleich drei von sechs Meldungen aus der Schweiz eingeschlichen – vielleicht war ich heute nicht ganz so objektiv? Von Forschenden im schweizerischen Freiburg, die quasi Strom aus dem Nichts erzeugen, über eine App, die Zürcher:innen zum Müllsammeln motiviert, bis hin zu einer Musikpädagogin, die den Musikunterricht schweizweit inklusiver macht. In diesem Sinne: Happy Birthday, Schweiz! Und schönes Wochenende.
Das aktuelle Sommerwetter schlägt etwas auf meine Laune. Auch wenn der Regen gut für die Natur ist, sehne ich mich nach warmen Sonnenstrahlen. Was meine Stimmung heute trotzdem gehoben hat, sind unsere Good News: In Hamburg werden immer mehr Naturschutzgebiete erschlossen, in Düsseldorf gibt es ein neues Online-Tool gegen Mietwucher – und in der Lausitz boomen Sprachkurse, um Sorbisch zu lernen. Ich hoffe, diese guten Nachrichten zaubern auch dir ein kleines Lächeln ins Gesicht.
Seit ich Vollzeit arbeite und andere Verpflichtungen – beruflich wie privat – zunehmen, sehe und höre ich meine beste Freundin viel seltener. Es fühlt sich fast wie eine organisatorische Meisterleistung an, einen Termin zu finden, an dem wir beide Zeit haben. Aber morgen ist es endlich so: Wir sind zum Telefonieren verabredet. Und da heute Weltfreundschaftstag ist, eine Erinnerung an euch alle: Meldet euch mal wieder bei euren Liebsten! In Schweden gibt es dafür sogar ein Projekt, das es ermöglicht, während der Arbeitszeit Zeit mit Freund:innen zu verbringen.
Ich wohne in einer sehr grünen Straße – mit hoch gewachsenen Bäumen und vielen Grünflächen. Was das Bild jedoch stört: parkende Autos. Viele davon stehen tagelang einfach nur herum. Wie schön wäre es, wenn sie nicht da wären! Genau das machen einige Anwohner:innen der Hemingford Road in London. An ausgewählten Tagen im Jahr verwandelt sich der Parkplatz dort in sogenannte „Parklets“: Statt Autos entstehen kleine Erholungsorte für die Nachbarschaft. Ich finde die Idee großartig – eine schöne Möglichkeit, um mit Menschen aus der Umgebung in Kontakt zu kommen.
Ich verfolge sehr genau, wie sich die Stimmung in Deutschland verändert gegenüber queeren Realitäten. Hasskriminalität nimmt zu, Gelder für Aufklärung und Schutzräume werden gestrichen, und ausgerechnet die Regenbogenfahne darf am Bundestag nicht mehr wehen. Das ist nicht gut. Umso mehr feiere ich alle Menschen, die sich davon nicht einschüchtern lassen – und einfach eine 400 Quadratmeter große Regenbogenfahne vor dem Bundestag ausgerollt haben. In diesem Sinne: „Nie wieder still!“
Der Juli steht ganz im Zeichen der Gesundheit: Fast täglich gab es gute Nachrichten aus der Forschung – von Durchbrüchen in der Frauengesundheit über medizinische Weltpremieren bis hin zu neuen Ansätzen in der Aufklärung von Kindern und Jugendlichen. Und das Beste: Der Monat ist noch nicht mal vorbei.
Als ich vor drei Jahren zufällig beim Durchzappen auf die EM der Frauen 2022 in England gestoßen bin, hat mich das Fußballfieber gepackt. Seitdem jagt ein Rekord den nächsten – und ich durfte einige davon live miterleben! Denn die Eisernen Ladies vom 1. FC Union Berlin spielen gleich bei mir um die Ecke, in der Alten Försterei. Mit durchschnittlich 7.190 Fans im Stadion haben sie den vierthöchsten Zuschauer:innenschnitt in ganz Europa. Und die Erfolgsgeschichte geht weiter: Bei der aktuellen EM in der Schweiz wurden so viele Tickets verkauft wie noch nie!